Erfolgreiches Comeback am Nürburgring: Uwe Alzen siegt im historischen STW
Ein besonderer Moment beim Oldtimer-Grand-Prix 2026
Ein erfolgreiches Rennwochenende und ein schönes Wiedersehen am Nürburgring: Beim BELMOT Oldtimer-Grand-Prix 2026 traf Rennarzt Dr. Med. Karl R. Schuster auf seinen langjährigen Wegbegleiter Uwe Alzen.
Für Alzen war das Wochenende ein ganz besonderes. Nach fast vier Jahren ohne Renneinsatz kehrte der frühere DTM- und STW-Pilot zurück ins Cockpit und das ausgerechnet in einem Fahrzeug, das eng mit seiner eigenen Motorsportgeschichte verbunden ist.
Im markanten Paulaner Opel Vectra STW aus dem Jahr 1998 startete Alzen beim Super Touring Revival. Schon beim ersten Rennen am Samstag zeigte sich, dass er nichts von seiner Schnelligkeit verloren hatte: Alzen sicherte sich den Gesamtsieg und gewann damit auch die STW-2000-Klasse.
Zurück in einem Auto aus der eigenen Karriere
Der Opel Vectra STW ist für Uwe Alzen kein unbekanntes Arbeitsgerät. Bereits 1998 war er mit einem solchen Fahrzeug im damaligen Super Tourenwagen Cup unterwegs und belegte am Ende der Saison den dritten Gesamtrang.
Fast drei Jahrzehnte später wieder am Steuer eines solchen Rennwagens zu sitzen, machte das Comeback am Nürburgring zu einer besonderen Zeitreise.
Historischer Motorsport bedeutet dabei keineswegs gemütliches Demonstrationsfahren. Die Fahrzeuge werden unter echten Rennbedingungen bewegt und verlangen ihren Piloten Konzentration, Fitness und Präzision ab. Gerade nach einer längeren Rennpause ist eine gute körperliche Vorbereitung deshalb ein wichtiger Bestandteil eines solchen Einsatzes.
Langjährige Verbindung zwischen Motorsport und Medizin
Rennarzt.de begleitet Uwe Alzen bereits seit vielen Jahren. Umso schöner war es, ihn beim Oldtimer-Grand-Prix nicht nur wieder aktiv im Rennwagen zu erleben, sondern direkt mit einem Sieg zurückkehren zu sehen.
Das gemeinsame Foto von Uwe Alzen und dem Rennarzt nach dem erfolgreichen Einsatz steht damit für eine langjährige Verbindung, die weit über ein einzelnes Rennwochenende hinausgeht: Motorsport, medizinische Begleitung und die gemeinsame Leidenschaft für den Rennsport.
Der Oldtimer-Grand-Prix 2026 hat gezeigt, dass historische Rennfahrzeuge nicht nur Erinnerungen an vergangene Zeiten wecken. In den richtigen Händen können sie auch heute noch echten Rennsport und große Emotionen liefern.
Und Uwe Alzen hat bei seinem Comeback eindrucksvoll bewiesen, dass er sich im Renncockpit nach wie vor zu Hause fühlt.
Bildnachweis: Ralph Bahr
